Nach ein paar wechselhaften Tagen hat es am 21. März auch das Tiroler Oberland erwischt: Der Winter ist mit Neuschnee und Kälte zurückgekehrt, zumindest vorübergehend. Der LWD Tirol schreibt:
“Die Lawinengefahr ist durch den teilweise stürmischen Wind in der Höhe angestiegen und muss nun zumindest oberhalb der Waldgrenze meist als erheblich eingestuft werden. Die Hauptgefahr geht dabei von frischen Triebschneeansammlungen aus, die im Steilgelände leicht durch die Belastung eines einzelnen Wintersportlers gestört werden können. [...]
Neuerlich schneit es v.a. im Westen und Nordwesten Tirols, wobei die Mengen bei dzt. bis zu 10cm noch bescheiden ausgefallen sind. Entscheidend für die weitere Schneedeckenentwicklung ist jedoch der an Stärke zunehmende Wind, der den meist lockeren Pulverschnee umfangreich verfrachtet. Die Verbindung mit der kalten Altschneeoberfläche, auf der lockerer Wildschnee bzw. teilweise auch Oberflächenreif lagert ist allgemein schlecht, die Störanfälligkeit somit hoch!”

Nach starkem Föhn mit Triebschneeverwehungen am Sonntag kam in der Nacht von Montag auf Dienstag eine Kaltfront, die aber nur etwa 5 cm Neuschnee bis hinab auf etwa 900 m brachte und schnell wieder weiter zog. Der LWD Tirol schreibt in seinem heutigen Lagebericht: