Mit 'neuschnee' verschlagwortete Einträge

21.03.2008 – Schnee bis ins Tal am Karfreitag

Solarcam Starkenbach 21.03.2008Nach ein paar wechselhaften Tagen hat es am 21. März auch das Tiroler Oberland erwischt: Der Winter ist mit Neuschnee und Kälte zurückgekehrt, zumindest vorübergehend. Der LWD Tirol schreibt:

„Die Lawinengefahr ist durch den teilweise stürmischen Wind in der Höhe angestiegen und muss nun zumindest oberhalb der Waldgrenze meist als erheblich eingestuft werden. Die Hauptgefahr geht dabei von frischen Triebschneeansammlungen aus, die im Steilgelände leicht durch die Belastung eines einzelnen Wintersportlers gestört werden können. [...]
Neuerlich schneit es v.a. im Westen und Nordwesten Tirols, wobei die Mengen bei dzt. bis zu 10cm noch bescheiden ausgefallen sind. Entscheidend für die weitere Schneedeckenentwicklung ist jedoch der an Stärke zunehmende Wind, der den meist lockeren Pulverschnee umfangreich verfrachtet. Die Verbindung mit der kalten Altschneeoberfläche, auf der lockerer Wildschnee bzw. teilweise auch Oberflächenreif lagert ist allgemein schlecht, die Störanfälligkeit somit hoch!“

13.03.2008: Frontendurchzug mit Neuschnee

Neuschnee Dawin 3dNach einen föhnigen Wochenende zogen mehrere Frontensysteme über die Alpen, die alle etwas Neuschnee brachten. Die Tage rund um den 11. März 2008 waren von starken Windböen geprägt. Die Schneefallgrenze lag bei ca. 1200 m.

Senfenberg 13.03.2008

06.03.2008: Sturmtief Emma, Neuschnee

Kieswerk Starkenbach 05.03.2008Zum Monatsende Februar / Beginn März 2008 kam das Sturmtief Emma, das im Tiroler Unterland und vor allem in Oberösterreich viele Schäden brachte. Bei uns hielten sich die Auswirkungen in Grenzen. Der starke Wind in exponierten Höhen brachte am Senftenberg keine großen Triebschneeverwehungen, aus dem einfachen Grund, weil nicht mehr Schnee da war. Bis zum 5. März fiel etwas Niederschlag, der etwa 3 cm Neuschnee unten im Werk und geschätzte 10-15 cm im Gipfelbereich brachte. Der LWD Tirol warnt heute vor Lockerschneelawinen:

„Mit der Tageserwärmung werden zudem Lockerschneelawinen aus extrem steilen sonnenbeschienenen Hängen abgehen.“

Mit Werksleiter Andreas Saurer wurden die Punkte telefonisch besprochen. Beide waren der Meinung, dass Lockerschneelawinen nur im obersten Bereich wahrscheinlich sind.

30.12.2007 – Wetteränderung zum Jahresende

Bis zum 29. gab es blauen Himmel mit Inversionswetterlage (kalt im Tal, Plusgrade auf der Höhe). Am 30. Dezember fing es leicht an zu schneien, es wurde wieder etwas kälter und der Wind ging. Der LWD Tirol meldet Stufe 1 (gering), mit einem leichten Anstieg in den Nordalpen auf Stufe 2.

10./11./12.12.2007 – Neuschnee

Am 10. gab es untertags schon ein paar Zentimeter Neuschnee, dann beruhigte sich das Wetter wieder. Bis zum 11. war dann ein teils beträchtlicher Neuschnee gefallen, vor allem im Nordstau. Der Arlberg und das Außerfern meldeten etwa 80 cm. Im Skigebiet Hoch-Imst berichten Tourengeher „knietiefer Neuschnee“ am Joch. Am 12. lockerte es dann wieder auf. Der LWD Tirol meldet Stufe 3 (erheblich) und warnt: „Der vom Wind verfrachtete Schnee ist überall schlecht mit dem Altschnee verbunden und somit sehr störanfällig.“
Für den Senftenberg schätze ich die Neuschneemenge auf ca 50 cm in den letzten 4 Tagen, dazu kommt oben die schwer einschätzbare Windverfrachtung.

09.12.2007 – Vormittags Schneefall

Webcam 9.12.Das Tief über Nordeuropa schickt kältere und niederschlagsreiche Luft zum Alpenraum. Am Sonntagvormittag schneit es bis in Tallagen, aber nur 5-10 cm.

08.12.2007 – Schnee und Regen

Oberhalb von ca 1400 m wieder etwas Neuschnee, darunter Regen.

(vorarlberg.orf.at) Am Kriegerhorn in Lech ist am Samstagnachmittag ein 40-jähriger Frankfurter von einer Lawine verschüttet worden. Der Versuch sein Leben zu retten ist gescheitert – der Mann starb noch an der Unfallstelle. Er hatte das 50 Meter breite Schneebrett im ungesicherten Gelände wahrscheinlich selber ausgelöst und wurde fast 200 Meter mitgerissen. Laut Bgm. Muxel hat es in der Nacht von Freitag auf Samstag in Lech 30 bis 40 Zentimeter Neuschnee gegeben – und das bei starkem Wind, was erfahrungsgemäß zu einem Ansteigen der Lawinengefahr führt.

05.12.2007 – Sonnenschein

Zwischenhocheinfluss: Nach Morgennebel hat es aufgerissen, man sieht gut ins Anbruchgebiet. Oben liegen geschätzt 80 cm Schnee, je nach Windeinfluss. Einige kleine punktförmige Rutscher (Lockerschneelawinen), die aber nach ca. 50 m ausgelaufen sind, sind im Gipfelbereich des Senftenbergs zu sehen.


Starkenbach Fotojournal

Webcam Asphalt1 07.07.2008

Webcam Asphalt2 07.07.2008

Solarcam 07.07.2008

Solarcam 15.06.2008

Webcam Lichtmast 15.06.2008

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